Nächste Veranstaltungen
Mi.
20.05.26
10:15
Schaezlerpalais
KEB im Bistum Augsburg
Die Sammlung barocker Gemälde im Schaezlerpalais steht diesmal im Fokus der Betrachtungen.
Porträts, Stillleben, Entwürfe für kirchliche Gemälde und Fresken - sie alle bilden einen wunderbaren Querschnitt barocken Bilderschaffens im schönsten Rokokopalais von Augsburg.
Anmeldung erforderlich unter:
(0821) 3166 8822 oder info@keb-augsburg.de
In Zusammenarbeit mit: Kunstsammlungen und Museen Stadt Augsburg
Porträts, Stillleben, Entwürfe für kirchliche Gemälde und Fresken - sie alle bilden einen wunderbaren Querschnitt barocken Bilderschaffens im schönsten Rokokopalais von Augsburg.
Anmeldung erforderlich unter:
(0821) 3166 8822 oder info@keb-augsburg.de
In Zusammenarbeit mit: Kunstsammlungen und Museen Stadt Augsburg
Die wunderbare göttliche Natur
Inspiration für die Architektur Antoni Gaudis (1852-1926)
Mi.
20.05.26
18:30
Haus Sankt Ulrich
Akademisches Forum
reichbebilderter Vortrag anlässlich des Gaudí-Jubiläums im Haus Sankt Ulrich, Augsburg
Eine Brücke vom Menschen zur göttlichen Natur
Auch ein Laie erkennt sehr schnell die Einzigartigkeit der organischen Architektur Antoni Gaudís, die anlässlich seines 100. Todestags weltweit große Beachtung findet. Gaudís Neue Mediterrane Gotik in seinem Hauptwerk, der Sagrada Familia in Barcelona, zu einem respekteinflößend grandiosem Ausdruck. In diesem Jahr, nach 144 Jahre langer Bauzeit, gilt die Kathedrale als vollendet. Damit bricht der Sakralbau einen Weltrekord, denn seit 1890 hatte das Ulmer Münster den höchsten Kirchturm der Welt. Als letztes Element wird der Christusturm mit einem begehbaren Kreuz gekrönt, konstruiert durch einen Dillinger Firma.
Den gläubigen Katholiken Gaudí drängte es, seinem Staunen über das Wunder der Schöpfung Gestalt zu geben. In Entsprechung der neu aufgekommenen kirchlichen Soziallehre und der Liturgischen Bewegung – insbesondere zur Rolle der „Laien“ – fand er zu einer Synthese dieser Vorstellungen in seiner holistisch-organischen Sakralarchitektur. Die Soziallehre lebte der engagierte Katholik konsequent; 2025 wurde Gaudí der „heroische Tugendgrad“ zuerkannt; ein entscheidender Schritt hin zur Seligsprechung.
Der Referent Prof. Dr.-Ing. Jos Tomlow ist Gründungsmitglied der Gaudí Forschungsgruppe Delft (1976) und befasste sich bereits in seiner Dissertation mit Gaudís Hängemodell für den Entwurf sakraler Gewölbearchitektur. Tomlow hat 1999 die Fertigstellung der Wallfahrtskirche von Montferri nach dem Entwurf des Gaudíschülers J. M. Jujol Gilbert mitverantwortet.
Er erläutert am Abend Leben und Zeitumstände Gaudís und führt zu einer holistischen Auffassung von dessen Architektur, in Einklang mit den Naturgesetzen, die ohne die Perspektive des engagierten Glaubenden, der Antoni Gaudí war, sich nicht erschließt.
PROGRAMM
18.30 Uhr
Begrüßung und Einführung
18.40 Uhr
Die wunderbare göttliche Natur
Würdigung von Leben und Werk von Antoni Gaudí zum 100. Todestag und zur bevorstehenden Vollendung der Basilica minor Sagrada Familia
Prof. Dr.-Ing. Jos Tomlow,
ca. 20.20 Uhr
Nachfragen und Diskussion
ca. 20.30 Uhr
Ende der Veranstaltung
Eine Brücke vom Menschen zur göttlichen Natur
Auch ein Laie erkennt sehr schnell die Einzigartigkeit der organischen Architektur Antoni Gaudís, die anlässlich seines 100. Todestags weltweit große Beachtung findet. Gaudís Neue Mediterrane Gotik in seinem Hauptwerk, der Sagrada Familia in Barcelona, zu einem respekteinflößend grandiosem Ausdruck. In diesem Jahr, nach 144 Jahre langer Bauzeit, gilt die Kathedrale als vollendet. Damit bricht der Sakralbau einen Weltrekord, denn seit 1890 hatte das Ulmer Münster den höchsten Kirchturm der Welt. Als letztes Element wird der Christusturm mit einem begehbaren Kreuz gekrönt, konstruiert durch einen Dillinger Firma.
Den gläubigen Katholiken Gaudí drängte es, seinem Staunen über das Wunder der Schöpfung Gestalt zu geben. In Entsprechung der neu aufgekommenen kirchlichen Soziallehre und der Liturgischen Bewegung – insbesondere zur Rolle der „Laien“ – fand er zu einer Synthese dieser Vorstellungen in seiner holistisch-organischen Sakralarchitektur. Die Soziallehre lebte der engagierte Katholik konsequent; 2025 wurde Gaudí der „heroische Tugendgrad“ zuerkannt; ein entscheidender Schritt hin zur Seligsprechung.
Der Referent Prof. Dr.-Ing. Jos Tomlow ist Gründungsmitglied der Gaudí Forschungsgruppe Delft (1976) und befasste sich bereits in seiner Dissertation mit Gaudís Hängemodell für den Entwurf sakraler Gewölbearchitektur. Tomlow hat 1999 die Fertigstellung der Wallfahrtskirche von Montferri nach dem Entwurf des Gaudíschülers J. M. Jujol Gilbert mitverantwortet.
Er erläutert am Abend Leben und Zeitumstände Gaudís und führt zu einer holistischen Auffassung von dessen Architektur, in Einklang mit den Naturgesetzen, die ohne die Perspektive des engagierten Glaubenden, der Antoni Gaudí war, sich nicht erschließt.
PROGRAMM
18.30 Uhr
Begrüßung und Einführung
18.40 Uhr
Die wunderbare göttliche Natur
Würdigung von Leben und Werk von Antoni Gaudí zum 100. Todestag und zur bevorstehenden Vollendung der Basilica minor Sagrada Familia
Prof. Dr.-Ing. Jos Tomlow,
ca. 20.20 Uhr
Nachfragen und Diskussion
ca. 20.30 Uhr
Ende der Veranstaltung
Di.
09.06.26
10:15
tim
KEB im Bistum Augsburg
Die Ausstellung bietet einen umfassenden Einblick in 25 Jahre Modegeschichte des Designerduos Talbot Runhof. Als eines der wenigen deutschen Labels, das regelmäßig auf der Pariser Fashion Week vertreten ist, haben Talbot Runhof eine unverwechselbare modische Handschrift entwickelt – geprägt von Eleganz, Raffinesse und einem modernen Verständnis von Weiblichkeit.
Die Ausstellung zeigt über 100 ausgewählte Kreationen.
Anmeldung erforderlich unter:
(0821) 3166 8822 oder info@keb-augsburg.de
In Zusammenarbeit mit: tim, Staatliches Textil- und Industriemuseum Augsburg
Die Ausstellung zeigt über 100 ausgewählte Kreationen.
Anmeldung erforderlich unter:
(0821) 3166 8822 oder info@keb-augsburg.de
In Zusammenarbeit mit: tim, Staatliches Textil- und Industriemuseum Augsburg
Heimliche Heldinnen und Helden
Besondere Begegnungen auf dem Jakobsweg
Mi.
10.06.26
19:30
Haus Sankt Ulrich
KEB im Bistum Augsburg
Highlight
Das Besondere beim Pilgern sind die Begegnungen am Weg. Menschen kommen aus ganz verschiedenen Lebenssituationen, haben viele Fragen, wollen Schweres hinter sich lassen oder Großes erreichen. Sie selbst würden sich vermutlich nie so nennen, aber man könnte sie die heimlichen Heldinnen und Helden des Weges nennen.
Der Referent hat solche Begegnungen gesammelt – er stellt sie vor und lädt zum Austausch über Pilgernde ein, die uns staunen lassen und das Herz berühren.
Der Referent hat solche Begegnungen gesammelt – er stellt sie vor und lädt zum Austausch über Pilgernde ein, die uns staunen lassen und das Herz berühren.
Die Messfeier - Ein Opfer?
Die Bedeutung eines komplexen Begriffs in der Eucharistietheologie
Do.
11.06.26
18:30
Kolpingsaal
Akademisches Forum
Vortrag im Nachgang zu Fronleichnam im Kolpingsaal, Augsburg
Jesu Christi radikale Hingabe zum Heil aller
In der römisch-katholischen Theologie ist der Begriff „Opfer“ in der Messfeier zentral und vielschichtig – und er darf nicht missverstanden werden als bloße Wiederholung oder als etwas Zusätzliches zum Kreuzesopfer Christi.
In der Eucharistiefeier betet der Priester:
„Betet, Brüder und Schwestern, dass mein und euer Opfer Gott, dem allmächtigen Vater, gefalle.“
Das "euer" ist dabei wörtlich zu nehmen: Jeder Gläubige begegnet in Dankbarkeit, mit allem was ihn ausmacht, dem sakramental gegenwärtigen Christus, was aber gleichzeitig auch in Gemeinschaft mit der versammelten Gemeinde und der ganzen Kirche geschieht.
Der liturgiewissenschaftliche Vortrag erschließt den Opferbegriff in der Liturgie und insbesondere in der Eucharistiefeier aus verschiedenen Perspektiven und verdeutlicht dabei, was bereits René Girard eindrücklich postulierte: Im Christentum ist durch das Kreuzesopfer Jesu Christi die Sündenbocklogik und der Opfermechanismus ein für allemal durchbrochen.
Programm
18.30 Uhr
Begrüßung und Einführung
18.40 Uhr
Das Opfer in der Eucharistiefeier. Annäherung an einen komplexen Begriff in der Eucharistietheologie
Prof. Dr. Hans-Jürgen Feulner
20.15 Uhr
Nachfragen und Diskussion
ca. 20.30 Uhr
Ende der Veranstaltung
Jesu Christi radikale Hingabe zum Heil aller
In der römisch-katholischen Theologie ist der Begriff „Opfer“ in der Messfeier zentral und vielschichtig – und er darf nicht missverstanden werden als bloße Wiederholung oder als etwas Zusätzliches zum Kreuzesopfer Christi.
In der Eucharistiefeier betet der Priester:
„Betet, Brüder und Schwestern, dass mein und euer Opfer Gott, dem allmächtigen Vater, gefalle.“
Das "euer" ist dabei wörtlich zu nehmen: Jeder Gläubige begegnet in Dankbarkeit, mit allem was ihn ausmacht, dem sakramental gegenwärtigen Christus, was aber gleichzeitig auch in Gemeinschaft mit der versammelten Gemeinde und der ganzen Kirche geschieht.
Der liturgiewissenschaftliche Vortrag erschließt den Opferbegriff in der Liturgie und insbesondere in der Eucharistiefeier aus verschiedenen Perspektiven und verdeutlicht dabei, was bereits René Girard eindrücklich postulierte: Im Christentum ist durch das Kreuzesopfer Jesu Christi die Sündenbocklogik und der Opfermechanismus ein für allemal durchbrochen.
Programm
18.30 Uhr
Begrüßung und Einführung
18.40 Uhr
Das Opfer in der Eucharistiefeier. Annäherung an einen komplexen Begriff in der Eucharistietheologie
Prof. Dr. Hans-Jürgen Feulner
20.15 Uhr
Nachfragen und Diskussion
ca. 20.30 Uhr
Ende der Veranstaltung
Neuigkeiten
Bewegung und Veränderung
Anmeldungen für das Sommersemester der KEB sind ab sofort möglich
11.02.2026
Das Leben ist von Veränderungen geprägt – von Beginn an. Manche davon sehnen wir herbei, manche belasten uns. Bekannte Wege zu verlassen kann Kreativität freisetzen und zu neuer Freiheit führen, aber auch Angst machen. Zu viel Bewegung kann gar überlasten. Die Schwerpunktreihe „Im Blick“, die unter dem Titel „bewegend“ steht, möchte diese verschiedenen Aspekte beleuchten und Anregungen zu einem mutigen Umgang damit anbieten. Bewegen, Aufbrechen und Loslassen ermöglichen einen Prozess, sich des Wesentlichen bewusst zu werden. Dabei werden wir auch immer wieder daran erinnert, dass wir auf unserem Weg nicht allein sind – wir haben Menschen an unserer Seite und dürfen uns von Gott begleitet wissen.
Neben der Schwerpunktreihe finden sich im Programm zahlreiche weitere Veranstaltungen, etwa Führungen, die sich mit Kunst und Kultur in Augsburg und andernorts beschäftigen. Kursformate, in denen Sie selbst ganz wörtlich in Bewegung kommen, leiten dazu an, Theorie und Praxis zu verknüpfen. Bei unseren Bildungsfahrten können Sie in Memmingen barocken und modernen Kirchenbau erkunden oder sich in München über den Klimawandel in den Alpen informieren.
Wir freuen uns auf Sie!
Anmeldungen für das Sommerprogramm 2026 (download hier) sind ab sofort möglich:
KEB im Bistum Augsburg
Kornhausgasse 2
86152 Augsburg
Tel. (0821) 3166 8822
info@keb-augsburg.de
www.keb-augsburg.de
Anmeldungen für das Sommerprogramm 2026 (download hier) sind ab sofort möglich:
KEB im Bistum Augsburg
Kornhausgasse 2
86152 Augsburg
Tel. (0821) 3166 8822
info@keb-augsburg.de
www.keb-augsburg.de
Gefördert im Rahmen des Gesetzes zur Förderung der Erwachsenenbildung (EbFöG)