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Siehe auch
Die Messfeier - Ein Opfer?
Die Bedeutung eines komplexen Begriffs in der Eucharistietheologie
Do.
11.06.26
18:30
Kolpingsaal
Akademisches Forum
Vortrag im Nachgang zu Fronleichnam im Kolpingsaal, Augsburg
Jesu Christi radikale Hingabe zum Heil aller
In der römisch-katholischen Theologie ist der Begriff „Opfer“ in der Messfeier zentral und vielschichtig – und er darf nicht missverstanden werden als bloße Wiederholung oder als etwas Zusätzliches zum Kreuzesopfer Christi.
In der Eucharistiefeier betet der Priester:
„Betet, Brüder und Schwestern, dass mein und euer Opfer Gott, dem allmächtigen Vater, gefalle.“
Das "euer" ist dabei wörtlich zu nehmen: Jeder Gläubige begegnet in Dankbarkeit, mit allem was ihn ausmacht, dem sakramental gegenwärtigen Christus, was aber gleichzeitig auch in Gemeinschaft mit der versammelten Gemeinde und der ganzen Kirche geschieht.
Der liturgiewissenschaftliche Vortrag erschließt den Opferbegriff in der Liturgie und insbesondere in der Eucharistiefeier aus verschiedenen Perspektiven und verdeutlicht dabei, was bereits René Girard eindrücklich postulierte: Im Christentum ist durch das Kreuzesopfer Jesu Christi die Sündenbocklogik und der Opfermechanismus ein für allemal durchbrochen.
Programm
18.30 Uhr
Begrüßung und Einführung
18.40 Uhr
Das Opfer in der Eucharistiefeier. Annäherung an einen komplexen Begriff in der Eucharistietheologie
Prof. Dr. Hans-Jürgen Feulner
20.15 Uhr
Nachfragen und Diskussion
ca. 20.30 Uhr
Ende der Veranstaltung
Jesu Christi radikale Hingabe zum Heil aller
In der römisch-katholischen Theologie ist der Begriff „Opfer“ in der Messfeier zentral und vielschichtig – und er darf nicht missverstanden werden als bloße Wiederholung oder als etwas Zusätzliches zum Kreuzesopfer Christi.
In der Eucharistiefeier betet der Priester:
„Betet, Brüder und Schwestern, dass mein und euer Opfer Gott, dem allmächtigen Vater, gefalle.“
Das "euer" ist dabei wörtlich zu nehmen: Jeder Gläubige begegnet in Dankbarkeit, mit allem was ihn ausmacht, dem sakramental gegenwärtigen Christus, was aber gleichzeitig auch in Gemeinschaft mit der versammelten Gemeinde und der ganzen Kirche geschieht.
Der liturgiewissenschaftliche Vortrag erschließt den Opferbegriff in der Liturgie und insbesondere in der Eucharistiefeier aus verschiedenen Perspektiven und verdeutlicht dabei, was bereits René Girard eindrücklich postulierte: Im Christentum ist durch das Kreuzesopfer Jesu Christi die Sündenbocklogik und der Opfermechanismus ein für allemal durchbrochen.
Programm
18.30 Uhr
Begrüßung und Einführung
18.40 Uhr
Das Opfer in der Eucharistiefeier. Annäherung an einen komplexen Begriff in der Eucharistietheologie
Prof. Dr. Hans-Jürgen Feulner
20.15 Uhr
Nachfragen und Diskussion
ca. 20.30 Uhr
Ende der Veranstaltung
Gartenkunst als Spiegel des Lebens
Domherr zu Augsburg und exzentrischer Prinz: Christoph Madrutz (1512-1578) und Vicino Orsini (1523-1585)
Do.
16.07.26
18:30
Haus Sankt Ulrich
Akademisches Forum
Gartenkunst als Spiegel der Seele
Vertreter des Tiroler Adelsgeschlecht der Madruzzo - oder in deutscher Form Madrutz – waren über den Dienst für Kaiser und Papst auch mit der Stadt Augsburg verbunden: Ein Madrutz war Heerführer König Maximilians I., dem „Bürgermeister von Augsburg“, ein anderer Vertreter des Hauses Prediger beim Totengedenken Kaiser Karls V. im Hohen Dom zu Augsburg (1559). Christoph Madrutz schließlich war nicht nur Domherr zu Augsburg, sondern als Fürstbischof von Trient Gastgeber des Konzils von Trient (1545-1563). Auf der Höhe seiner Laufbahn als Kardinal und Fürstbischof zieht sich Christoph 1567 weitgehend ins Privatleben in die Nähe von Rom nach Soriano zurück. Dort fröhnt er auch seiner Leidenschaft für den Gartenbau nach humanistischem Ideal. In diesen Jahren entwickelt sich auch über die Gartenkunst eine enge Freundschaft zum exzentrischen Fürsten Vicino Orsini, der in Bomarzo eine bis heute skurril-bizarr anmutende Parkanlage gestaltet.
Ausdruck dieser ungewöhnlichen Freundschaft ist eine Widmung im Park:
Animus quiescendo fit prudentior ergo – Cristoforo Madruzzo principi Tridentino dedicato /
Durch Ruhigwerden wird mein Geist weiser, deshalb dem Christoph Madruzz, dem Fürsten von Trient, gewidmet.
Der Vortrag spürt der Freundschaft der ungleichen Männer nach und beleuchtet die Gartenkunst in der Spätrenaissance, die immer auch Ausdruck des humanistischen Lebensideals war.
PROGRAMM
18.30 Uhr
Begrüßung und Einführung
18.35 Uhr
Die Gärten zweier Freunde als Spiegel ihres Lebensgefühls
Der humanistische Park von Soriano und der Sacro Bosco in Bomarzo
Dr. Christina von Berlin
20.15 Uhr
Rückfragen und Diskussion
ca. 20.30 Uhr
Ende der Veranstaltung
Vertreter des Tiroler Adelsgeschlecht der Madruzzo - oder in deutscher Form Madrutz – waren über den Dienst für Kaiser und Papst auch mit der Stadt Augsburg verbunden: Ein Madrutz war Heerführer König Maximilians I., dem „Bürgermeister von Augsburg“, ein anderer Vertreter des Hauses Prediger beim Totengedenken Kaiser Karls V. im Hohen Dom zu Augsburg (1559). Christoph Madrutz schließlich war nicht nur Domherr zu Augsburg, sondern als Fürstbischof von Trient Gastgeber des Konzils von Trient (1545-1563). Auf der Höhe seiner Laufbahn als Kardinal und Fürstbischof zieht sich Christoph 1567 weitgehend ins Privatleben in die Nähe von Rom nach Soriano zurück. Dort fröhnt er auch seiner Leidenschaft für den Gartenbau nach humanistischem Ideal. In diesen Jahren entwickelt sich auch über die Gartenkunst eine enge Freundschaft zum exzentrischen Fürsten Vicino Orsini, der in Bomarzo eine bis heute skurril-bizarr anmutende Parkanlage gestaltet.
Ausdruck dieser ungewöhnlichen Freundschaft ist eine Widmung im Park:
Animus quiescendo fit prudentior ergo – Cristoforo Madruzzo principi Tridentino dedicato /
Durch Ruhigwerden wird mein Geist weiser, deshalb dem Christoph Madruzz, dem Fürsten von Trient, gewidmet.
Der Vortrag spürt der Freundschaft der ungleichen Männer nach und beleuchtet die Gartenkunst in der Spätrenaissance, die immer auch Ausdruck des humanistischen Lebensideals war.
PROGRAMM
18.30 Uhr
Begrüßung und Einführung
18.35 Uhr
Die Gärten zweier Freunde als Spiegel ihres Lebensgefühls
Der humanistische Park von Soriano und der Sacro Bosco in Bomarzo
Dr. Christina von Berlin
20.15 Uhr
Rückfragen und Diskussion
ca. 20.30 Uhr
Ende der Veranstaltung