Lebensmut bei Hilde Domin und Ilse Aichinger

„Abel steh auf“ oder „Man muß mit aller Kraft versuchen, sein Vertrauen zu bewahren“

Veranstaltungsart: Vortrag mit Diskussion

Termin

Do. 06.10.2022 19:30 Uhr

Veranstaltungsnummer

11544

Zusatzleistungen

Gebühr 5,00 €
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© Literaturarchiv Marbach
1960, BRD: Als antisemitische Friedhofsschändungen und die Reaktionen der deutschen Öffentlichkeit auf die Auschwitz-Prozesse die Überlebenden der Shoah zutiefst verunsichern, schreibt Hilde Domin an Ilse Aichinger: „WAS können wir tun? Was KÖNNEN wir tun? Was können WIR tun?“ und schlägt eine öffentlichkeitswirksame Aktion vor. Im Briefwechsel zwischen Aichinger und Domin zeigen sich die sehr unterschiedlichen Bewältigungsstrategien der Dichterinnen, die beide nur durch Exil bzw. Zufall die Shoah überlebten.

Um Hilde Domins schwierigen Vorschlag, um ihren und Aichingers Umgang mit traumatischen Erinnerungen, um beider Schreiben, Glauben und die Diskrepanz zwischen öffentlicher und privater Person soll sich dieser Abend drehen.

Die Referentin gibt Einblicke in die Nachlässe und un- veröffentlichten Materialien der beiden Schriftstellerinnen.

Anmeldung erbeten unter:
(0821) 3166 8822 oder info@keb-augsburg.de

Mitwirkende

Dr. Nikola Herweg

Referentin
Leiterin des Helen und Kurt Wolff Archivs für Exilliteratur im Deutschen Literaturarchiv Marbach
Moderation

Veranstalter

KEB im Bistum Augsburg

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